die Rolle unserer Intention

Die Kraft unserer fundamentalen Gedanken: unsere Intention.

Hach *nostalgischer Seufzer*… Jetzt ist´s mal wieder Zeit für einen neuen Blogbeitrag:-).

Ich weiß noch gar nicht, worum es dieses Mal gehen wird. Ich bekam einfach nur den Impuls, mich in meinem Backend einzuloggen und loszutippen. Ergeht es Dir mit Deiner Kreativität manchmal auch so?

Warum sollte man auch immer ein Thema haben, über das man schreibt. Man kann doch auch einfach mal sporadisch seine Gedanken teilen, nicht:-)?

Also: da ist zum einen dieser Gedanke, dass ich momentan tief dankbar dafür bin, wie viele tolle Menschen ich über die letzten Monate (seit Corona-Anfang) in den sozialen Medien kennenlernen durfte. (Ja – fühle Dich bitte angesprochen:-)! Danke! Du bist wunderbar!) Der persönliche Austausch wird momentan immer mehr, was mich sehr bereichert. Dabei hatte ich doch gerade noch im letzten Beitrag erwähnt, dass mir vor allem der persönliche Austausch hier auf Voninnenheraus fehlte – weshalb ich auch im Mai 2020 Soultalks ins Leben gerufen hatte…nur um es dann im September wieder aus dem Angebot herauszunehmen. Warum erkläre ich hier.

Die Zeit war wohl noch nicht reif dafür. Und ich fühlte mich noch nicht bereit genug dafür, um Menschen auf einer tieferen, seelischen Ebene zu begegnen – was aber meine erste Intention von Soultalks war. Und nicht nur, dass die Zeit noch nicht reif genug war – Sie hat mich auch eines noch Besseren belehrt. Nämlich: welch wichtige, fundamentale Rolle unsere Intentionen in unserem Leben und für den Ausgang unserer Vorhaben spielen.

Ahh – na da schau her^^ Da scheint sich gerade ein Thema herauszukristallisieren. Oh ja, das wird noch interessant:-D!

 

 

Die fundamentale Kraft unsere fundamentalen Gedanken: unsere Intention.

Da fällt mir ein, dass mich das Wort „Intention“ in den letzten Tagen öfter erreicht hat…(Ich sehe so etwas nämlich immer als ein Zeichen, dass ich da mal genauer hinschauen sollte…Glaubst Du auch an Zeichen?) Zunächst war es Thema im letzten Vorstellungsgespräch, das ich geführt hatte. Einen Tag später hat mir jemand bei Instagram ein Buch empfohlen, indem es (drei Mal darfst Du raten^^) auch ums Thema Intention ging. Doch noch fand ich nichts an der Sache komisch. Es hatte mich noch nicht erreicht.

Einen weiteren Tag später jedoch, als ich mal wieder auf Youtube nach spannenden Videos suchte, die mich in ihren magischen Bann ziehen könnten, stieß ich auf eine Talkshow Folge von Oprah, in der es um (unterdrückte) Wut ging. (War sehr interessant übrigens.) Und stelle Dir vor – in dem Video kam dann der entscheidende Satz, der etwas tieferes, das in mir schlummerte, endlich geweckt hat.

Der Satz lautete so viel wie: „Wenn wir auf andere wütend sind und sie anschreien, dann sind wir im Grunde genommen nicht auf sie wütend, sondern verbergen in Wahrheit unsere Angst, verletzt zu werden und hilflos zu sein. Unsere INTENTION ist es dann, diesen Menschen auf Abstand zu halten.“ Denn was bekommen wir, wenn wir auf Menschen sauer sind oder uns ärgern? Nein – nicht etwa die Zuneigung, die tiefgründige Offenbarung und Erklärung unseres Gegenübers – oder sein/ihr Verständnis, welches wir uns doch eigentlich wünschen. Nein: wir erzeugen Abstand und Distanz. Und werden noch mehr wütend, wodurch wir noch mehr Distanz erzeugen. Ohne uns darüber bewusst zu sein, welche Intention sich hinter unserer Handlung verbirgt. Nämlich die obere.

Und dann ist es geschehen: das Wort „Intention“ und seine Bedeutung war in mein Bewusstsein hervorgedrungen. Mit anderen Worten: Ich hatte eine Erkenntnis^^!

Es sind nicht unsere Gedanken, die schöpferisch sind, sondern unsere Intention

Hast Du Dich schon einmal gewundert, weshalb Deine positiven Affirmationen manchmal ein „negatives“ abwehrendes Gefühl in Dir bewirken? Bist Du schon einmal wütend und trotzig zu dem Entschluss gekommen, dass diese ganze „Gesetz-der-Anziehung-****“ sowieso nichts bringt und hast Dich davon abgewendet? Erzeugt es jedes Mal Widerstand in Dir, wenn Du in den sozialen Medien mal wieder liest, wie schöpferisch Du doch bist?

Wenn Du die obigen Fragen mit „Ja“ beantwortet hast, dann geht oder ging es Dir genau so wie mir.

Denn so einfach geht es auch nicht. Einfach mal in den Spiegel sehen und sagen: „Ich liebe dich!“ kann sich manchmal echt unglaubhaft anfühlen und verstärkt unseren inneren Widerstand umso mehr.

Aber warum? Woran liegt das?

Genau – an unserer Intention. An der Grundenergie, die wir ausstrahlen oder besser gesagt: „ans Universum aussenden“. Denn, wenn wir nicht tief in uns davon überzeugt sind, dass wir zutiefst liebenswürdig sind – und gleichzeitig aber diese Worte aussprechen, dann sind diese nicht integer mit unserer intentionalen Grundüberzeugung über uns selbst.

(Änderung am 01.10.2020: Kurze Info, bevor Du weiterliest: Nachdem ich mir gestern Abend diesen Artikel selbst noch einmal durchgelesen hatte, war ich nicht mehr zufrieden damit und stellte ihn erst wieder als Entwurf ein. Mich fingen an, Zweifel zu plagen, dass ich an manchen Stellen etwas klugscheißerisch rüberkam. Es kostete mich eine Menge Überwindung, mir dies einzugestehen und Dir das jetzt hier mitzuteilen. Ich muss es tun, da dieser Artikel sonst nicht mit den Werten meines Blogs übereinstimmen würde, sich selbst und seine Wahrheit furchtlos zu leben. Deshalb ergänze ich diesen Artikel nun noch um ein paar persönliche Informationen.)

Meine intentionale Grundüberzeugung war (und ist teilweise immer noch): „Ich bin nicht gut genug.“ Egal, wie sehr ich mich anstrenge, wie viel ich auch leiste, wie sehr ich auch versuche liebenswürdig zu sein – solange ich diese (intentionale) Grundüberzeugung in mir trage, werde ich auch nicht etwa das ernten, was ich mir wünsche und was ich durch meine Leistung erreichen will – nämlich die Anerkennung, den Erfolg, die Erfüllung und all das – sondern noch mehr Beweise dafür, dass ich nicht gut genug bin. Und das ist meiner Meinung nach auch der Grund, weshalb es da draußen so viele Menschen gibt, die jeden Tag alles geben, hoch erfolgreich sind, alles haben – aber nicht zufrieden damit sein können.

Diese Erkenntnis hat mich tatsächlich der Überzeugung näher gebracht, dass wir doch in sehr vielen Fällen verantwortlich für unser Erleben sind und tatsächlich genau das anziehen, wovon wir tief innerlich überzeugt sind. Auch, wenn uns dies oft und manchmal jahrelang nicht bewusst ist. So, wie ich mir jahrelang nicht darüber bewusst war, dass ich in mir einen Haufen negativer Glaubenssätze über mich selbst trug und ich mich ständig fragte, warum ich so eine Scheiße in mein Leben ziehe, obwohl ich mich doch so sehr bemühte, „lieb“, „brav“, „höflich“ zu sein.

Es gab eine Zeit, da weigerte ich mich ein knappes Jahr lang, weitere Bücher über Persönlichkeitsentwicklung, Spiritualität oder dergleichen zu lesen, weil es mich nur noch mehr wütend machte. Ich war offensichtlich zu dumm, das alles anzuwenden und umzusetzen, dachte ich mir oft. Aber die Wahrheit ist: ich war einfach nicht bereit dafür, tiefer hineinzugehen. Ich war ungeduldig mit mir und es entfachte sich oft eine Wut in mir, wenn ich Dinge über Selbstliebe las. Ich habe diese ganze Sache mit der Persönlichkeitsentwicklung und Selbstheilung mit zu wenig Demut betrachtet. Ich dachte, wenn ich einmal ein Buch verschlinge, könnte ich endlich dieser Mensch sein, der ich sein will. Aber ich wurde nie dieser Mensch. Es entstand nur ein weiteres Loch, das gefüllt werden wollte.

Ich las und las und dachte, dass ich so mich selbst für einige Zeit nicht mehr fühlen müsste. Bücher und neues Wissen gaben mir immer ein gutes Gefühl. Aber in Wahrheit war ich immer mehr verkopft und dachte, wenn ich eine Erklärung für meine Gefühle habe, dann müsste ich sie nicht mehr fühlen. „Es reicht, sie nur zu verstehen und sie sich selbst und anderen erklären zu können“. Und doch war die tiefe Unzufriedenheit und Frustration, die ich in mir trug, nie ganz verschwunden – egal, wie viel ich darüber las und wie sehr ich mich an eine Meditationsroutine hielte. Da war etwas ganz tief in mir, unter all meinen Schichten, und das war eine tiefe Betrübtheit. Die ich auch heute immer noch in mir trage. Doch irgendwie scheint sie auch mein Antrieb zu sein.

Nun gut. Jetzt, da ich dir die Wahrheit gesagt habe, geht es mir besser. Ich hatte gerade kurz den Gedanken, dass dies vielleicht der Anfang davon sein könnte, auch diese Betrübtheit in mir ein für alle mal aufzulösen. Aber ich glaube, da liegt noch ein ziemlich fetter Berg vor mir…

Was ich glaube ich damit sagen will ist, sei nicht so hart zu dir, wenn du nach jahrelanger Reflexions-Arbeit an dir selbst immer noch merkst, dass da noch wunde Punkte sind. Wenn nicht sogar viele. Dass Du immer noch nicht die innere Festigkeit und Unerschütterlichkeit hast, nach der Du doch so sehr strebst. Ich glaube, wir haben nur ein falsches Bild von der „Unerschütterlichkeit“. Selbst diese Menschen sind erschütterlich, wenn nicht sogar äußerst sensibel.

Und was ich noch damit sagen will ist: Es ist verdammt nochmal OK, wenn Du immer noch nicht vollkommen OK mit Dir bist. Du bist nicht „weniger entwickelt“ als die Gurus da draußen; nicht weniger wert; nicht weniger weise. Weisheit ist, was durch uns alle spricht, wenn wir im Einklang mit unserer Wahrheit sind. Und wir alle haben eine Wahrheit. Jetzt braucht es nur noch den Mut, dass wir sie auch leben und aussprechen.

Dafür reicht es, wenn wir uns einfach nur die Intention setzen, im Einklang mit uns selbst zu sein. 

…Ich glaube sogar, dass das die einzige Intention ist, die wir jemals brauchen werden…

 

Mögest Du von tiefer Erfüllung beseelt sein.

Alles Liebe,

Marta

 

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