In 5 Schritten zur Berufung - Entdecke dein verborgenes Potential

In 5 Schritten zur Berufung: Entdecke dein verborgenes Potential

Heute starte ich eine kleine Beitragsserie: Nämlich „In 5 Schritten zur Berufung„, zu der ich jede Woche einen weiteren Schritt veröffentlichen werde:-) In diesem Beitrag teile ich mit dir den 1. Schritt.

Dass mein Leben jahrelang ein einziges Chaos war, habe ich ja denke ich schon oft genug in meinen früheren Beiträgen wiederholt;-) Je älter ich aber werde, desto mehr merke ich, dass genau die Dinge, die in meinem Leben wirklich ÜBERHAUPT nicht liefen – ja genau DIE Dinge scheinen sich jetzt als meine wahren Stärken herauszukristallisieren – mehr noch: als das, was mich wirklich ausmacht. Und ja, es fühlt sich an, als hätte ich meine Berufung darin entdeckt, jetzt über diese Dinge zu sprechen und meine Erkenntnisse auf meinem Weg mit dir zu teilen.

Darum geht es in meiner Beitragsserie. Ich möchte dir eine Perspektive aufzeigen, wie Du die Dinge in deinem Leben, die vielleicht nicht so gut laufen oder dir sogar richtig Angst einjagen, auf eine positive und inspirierende Weise betrachten kannst, um in ihnen die verborgenen Potentiale zu entdecken und dich deiner Berufung zu nähern. Lass uns dazu mit dem 1.Schritt starten.

Schritt 1: Erkenne dein verborgenes Potential

 

Was ist deine größte Angst und wovon hält sie dich ab?

 

Wir neigen oft dazu, unseren Ängsten aus dem Weg zu gehen, denn sie verleihen uns Unbehagen und wir versuchen, so schnell es geht, aus diesem Unbehagen herauszukommen und uns möglichst abzulenken. Wenn wir dies unser Leben lang tun und unseren Ängsten aus dem Weg gehen, verpassen wir jedoch die Chance, unserem wahren inneren Reichtum zu begegnen.

Denn unsere größten Ängste können ein wichtiger Hinweis für unsere Berufung sein – ein Hinweis dafür, was uns eines Tages am meisten erfüllen könnte! Doch wenn wir nicht einmal bereit sind, uns bewusst mit „ein wenig“ Unbehagen auseinanderzusetzen, welchen Preis sind wir dann überhaupt bereit für unsere Träume und DIE Erfüllung zu zahlen?

Ein gefühltes Leben lang war es meine größte Angst, nicht den richtigen Beruf zu finden. Einerseits wünschte ich mir einen Job, der mich erfüllt und in dem ich Anerkennung bekomme. Doch andererseits kannte ich mich selbst noch zu wenig, als dass ich erahnen konnte, welcher Beruf es einst sein würde, in dem ich mein volles Potential entfalten und die beste Version meiner selbst leben kann. Heute bin ich dieser Idee ein großes Stück nähergekommen. Und zwar dank jener Angst! 

Denn die Angst vor dem falschen Beruf wie auch die Sehnsucht nach dem richtigen gleichermaßen waren es, die mich jedes Mal dazu verleiteten, neue Jobs auszuprobieren, Wohnorte zu wechseln und sprunghaft neue Dinge auszuprobieren. Diese Erfahrungen zu sammeln war für mich wie das Herausfiltern eines wertvollen Elixiers, den ich heute Berufung nenne.

Je mehr Erfahrungen wir machen, die wir nicht wollen, desto mehr können wir uns dessen bewusst werden, WAS wir wirklich wollen!

Unsere größte Angst kann hier wie in meinem Beispiel ein wichtiger Indikator sein.

Deshalb identifiziere Deine größte Angst! Ich nenne sie bewusst „größte“ Angst – ja genau die, die sich existentiell anfühlt (denn wir können auch viele „kleinere“ Ängste haben, wie z.B. die vor Spinnen;)).

Beschäftige dich mit ihr. Zünde eine Kerze an. Mache es dir gemütlich. Und erlaube ihr zu erscheinen, indem du dich in sie hineinversetzt. Erforsche sie – und sehe diesen Prozess als eine Challenge, die Du meistern und aus der du wachsen kannst, statt als eine ungemütliche Erfahrung, die nichts als Schmerz hervorruft.

Frage dich: Wovon hält sie mich (all die Jahre) ab? Wer wärst du ohne diese Angst? Wie würdest du dich bei den Dingen, die in dir die Angst hervorrufen, fühlen, wenn du keine Angst vor ihnen hättest? Kehre es um. Dazu hat auch Katie Byron ein tolles Worksheet erstellt.

Eine meiner weiteren größten Ängste war auch die Angst vor Verletzlichkeit, die mich z.B. davon abhielt, schon viel früher mit diesem Blog zu beginnen. Dabei war gerade das Ausmaß jener Angst ein Beweis dafür, wie wichtig es mir war, mit diesem Projekt zu starten. Und so konnte ich mir auch sicher sein: DAS war der Weg, den ich gehen musste. Die Überwindung dieser Angst, nämlich, mich verletzbar zu zeigen, war der Preis dafür.

Und so kannst auch du anhand des Ausmaßes deiner Angst erkennen, wie wichtig dir eine Sache ist. DIESE Angst zu überwinden – das ist das „Opfer“, das du dafür geben musst…So kann unsere größte Angst ein treuer und wertvoller Freund werden, der uns zeigt, wohin wir gehen müssen und was uns als Individuen eigentlich wirklich ausmacht.

Wenn Du wissen möchtest, wie Du der Mensch sein kannst, der du sein willst – ohne dafür erst 30 Jahre warten zu müssen;-), dann lese auch meinen Beitrag „Lasse los – und sei der Mensch, der du sein willst!

 

Was ist Deine größte Angst und wovon hält sie dich ab? Du bist damit nicht allein! Teile mit uns Deine Antworten als Kommentar oder in meiner Facebook-Gruppe:-). Abonniere auch meinen Blog, um informiert zu werden, wenn der 2. Schritt veröffentlicht wird!

Marta
Teile gerne diesen Beitrag!

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.