Ich liege gerade bei einer guten alten Freundin meiner Mutter im Garten, höre den Vögeln beim Singen zu, im Hintergrund läuft TOP FM und die 80-iger und alles ist gut. Alles ist gut. Wow. Alles ist gut. … Ich sinniere diesem Gefühl nach: Alles ist gut. Es muss nichts getan werden. Ich bin vollständig und alles ist gut. Ich bin gut. Und mir geht es gut. Ich sinniere weiter dem Gefühl nach und spüre wie sich mein Herz immer weiter öffnet und mich wie durch ein Vakuum in ein noch größeres Gefühl der Geborgenheit schwingt.

Dann kommt der Impuls: Schreib einen Blogbeitrag!

Und es beginnt zu sprudeln.

Was ich damit sagen will ist: Kreativität ist nichts weiter als ein Gefühl, dass wir ALLE spüren können. Wir brauchen uns nur auf dieses Gefühl einlassen.

Wie du vielleicht schon erahnst, geht es in diesem Artikel um die Entfaltung unserer Kreativität.

Ich erinnere mich an einen prägenden Moment in der Unizeit. Wir hatten das Fach Unternehmensführung und der Professor fragte in die Runde – es waren circa 15 Leute im Raum – wer sich selbst für kreativ halte.

Rate einmal, wie viele Hände sich gehoben hatten…

Hättest du sie gehoben?

…es waren ungefähr 3 (inklusive meiner). DREI Hände von 15, die oben waren. Alle anderen hielten sich selbst nicht für kreativ (!!)

Das war für mich ein Schlüsselmoment, da ich bis zu jenem Zeitpunkt dachte, dass Kreativität für jeden eine Selbstverständlichkeit sei.

Falls du dich auch zu denjenigen zählen würdest, die ihre Hand eher unter gelassen hätten, dann wäre es an dieser Stelle hilfreich, uns mit unserer Definition von Kreativität zu befassen, denn meistens liegt da der Hänger:-):

Was bedeutet Kreativität für dich?

Für viele bedeutet Kreativität sich künstlerisch zu betätigen. Zum Beispiel: Wer malt oder bastelt, ist kreativ. Und weil viele wohl eben diese Überzeugung von Kreativität in sich tragen – und viele eben weder malen noch basteln – halten sie sich selbst nicht für kreativ. Wie ist es bei dir? Woran denkst du, wenn du das Wort „Kreativität“ hörst? Welche Bedeutung spielt sie in deinem Leben? Und welche Gefühle verbindest du mit ihr?

Kreativität umfasst SO VIELES mehr. Ich bin tief überzeugt – nein, ich weiß es einfach – wir ALLE sind kreativ. Weil Kreativität schon bei einem schöpferischen Gedanken beginnt. Laut Definition bedeutet Kreativität im allgemeinen Sprachgebrauch vor allem die Eigenschaft eines Menschen, schöpferisch oder gestalterisch tätig zu sein.

Für mich ist dies jedoch nicht nur eine Eigenschaft, die der eine hat und der andere nicht. Schöpferisch tätig zu sein ist unsere angeborene Fähigkeit. In jedem Moment sind wir schöpferisch tätig – Indem wir wahrnehmen und in Dinge und Situationen unsere individuellen Geschichten interpretieren; oder zum Beispiel indem wir denken und bewerten – und damit Emotionen in uns erschaffen.

Probiere es doch einfach einmal aus:

Schließe deine Augen, setze dich ruhig hin, kehre in dich und spüre in dich hinein. Sage dann innerlich zu dir selbst: „Es ist alles gut“ und achte dabei auf dein Gefühl. Was macht es mit deinem Körper? Wenn du leichten Widerstand in dir spürst, kannst du die Affirmation auch etwas sanfter formulieren: „Ich erlaube mir daran zu glauben, dass alles gut sein wird“ … was macht es jetzt mit deinem Körper? Spürst du einen Unterschied?

Und dann versuch´s umgekehrt: „Nichts ist gut! Mein Leben ist ein einziges Drama!“ „Alles in meinem Leben läuft immer schief!„… was macht es jetzt mit deinem Körper? Spürst du eine Veränderung? Wo spürst du diese Veränderung? Im Brustbereich? Im Bauch? Oder vielleicht am ganzen Körper? Vielleicht spürst du sogar, dass sich in deinem Herzbereich etwas verdichtet oder „schließt“.

Merkst du wie schöpferisch deine Gedanken sind?

Hier beginnt für mich bereits unsere Kreativität. Weil wir mit unseren Gedanken unsere Emotionen kreieren, die dann wiederum unsere Wahrnehmung kreieren und diese wiederum kreiert unsere Handlungen und Entscheidungen. Die wiederum unser gesamtes Leben kreieren.

Und deshalb bin ich überzeugt: Wir alle sind kreative Wesen. Unsere Schöpferkraft beginnt bereits mit unseren Gedanken. Die Frage ist nur: Wie setzt du deine Schöpferkraft ein? Für oder gegen dich?

Setzt du sie dafür ein, um Freude in deinem Leben zu kreieren? Denkst und folgst du Gedanken, die sich gut anfühlen, und setzt diese in die Tat um, zum Beispiel durch Aktivitäten, die dir Freude bereiten? Oder gibst du deinen Ängsten und Zweifeln nach – Gedanken, die sich nicht gut anfühlen – und lässt dich von diesen führen und gestaltest auf dieser Grundlage dein Leben?

Je mehr wir den Gedanken folgen, die sich innerlich für uns gut anfühlen, desto mehr verbinden wir uns mit unserer inneren Kreativität und Führung. Und desto mehr beginnt sich unser Leben wie durch Zauberhand zu fügen. Wir ziehen Menschen, Dinge und Ereignisse in unser Leben, die uns auf unserem kreativen Weg voranbringen und diese noch mehr entfalten!

Freude ist der Schlüssel zu unserer inneren Kreativität!

Deshalb ist Selbstliebe SO, SO wichtig. Denn durch das Praktizieren von Selbstliebe, lernen wir uns mit unserer inneren Freude zu verbinden. Wir lernen zu vertrauen und uns in uns selbst geborgen zu fühlen. Dies führt dazu, dass wir weniger Ängste und Zweifel in unserem Leben hegen, die uns dabei blockieren, Gutes zu empfangen und uns mit unseren inneren Führung und Kreativität zu verbinden.

Je mehr wir dem Leben vertrauen und Gedanken denken, die sich für uns gut, beruhigend, leicht, sicher, zuversichtlich, optimistisch, geborgen, kraftvoll, stark, ruhig, entspannt, lustig, harmonisch, befriedigend, inspirierend, faszinierend, begeisternd, sinnvoll, mitfühlend, freudvoll anfühlen, desto mehr lassen wir uns führen und erlauben unserer natürlichen Kreativität durch uns zu fließen.

Praktizieren wir dies lange genug, entsteht in uns das Gefühl von Einklang und Integrität. Wir sind mit unserer inneren Wahrheit verbunden und folgen unserem Herzen und unserer Freude. Wir gestalten ein Leben in Herzensfreude. Mit der Zeit werden wir immer sensibler für unsere innere Führung. Unseren inneren Kompass. Denn nichts anderes SIND unsere Gefühle – sie sind unser innerer Kompass! Sie sind Indikator dafür, ob wir mit unseren Gedanken unserer inneren Wahrheit und Integrität naheliegen oder nicht.

Geben wir uns jedoch unseren Ängsten und Zweifeln hin – widersetzen wir uns unserer inneren Führung, indem wir nicht vertrauen und an uns zweifeln, ziehen wir auch weitere Ereignisse an, die uns – wenn wir lange genug so gelebt haben – letztendlich in eine Sackgasse führen. … Ich war dort. Und ich deshalb weiß ich, wovon ich spreche. Wir fühlen uns als seien wir nicht wir selbstWir fühlen eine ständige subtile Unruhe. Wir zweifeln und haben Angst. Blicken ängstlich und besorgt in die Zukunft.

All das sind „nur“ Anzeichen dafür, dass wir nicht in Harmonie mit unserem Herzen – unserer inneren Wahrheit – leben. Und unter diesen „inneren Umständen“ können wir uns unmöglich mit unserer Kreativität verbinden! Wir sind dann einfach nicht dazu in der Lage, Inspiration zu empfangen. (Und ich sage hier bewusst „empfangen“ – denn Inspiration denkt man nicht – man empfängt sie)

Öffnen wir uns jedoch wieder für das Gute, indem wir damit beginnen, dankbar zu sein für das, was wir haben, oder achtsam zu sein für die kleinen Wunder des Lebens, werden wir spüren, dass sich auf emotionaler Ebene etwas in uns verändert. Etwas öffnet sich und wird leichter. DAS ist das Zeichen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. 

Deshalb ist es sinnvoll, einen Sinn in jeder Erfahrung, die schmerzhaft ist, zu suchen. Weil wir, indem wir selbst den schmerzhaften und „negativen“ Erfahrungen einen Sinn geben, uns für eine Sichtweise öffnen, die uns mit positiveren bzw. höher schwingenden Emotionen erfüllt. Eine negative Sichtweise, die von Angst geprägt ist – Stichwort Corona – führt nur dazu, dass wir unsere Herzen verschließen und mit innerem Widerstand auf das Leben reagieren. Kein fruchtbarer Boden, um unsere Kreativität aufleben zu lassen.

Es ist an der Zeit, Kreativität als Begriff neu aufleben zu lassen

Es ist an der Zeit, dass wir der Kreativität in unserem Leben neue Bedeutung schenken. Es ist an der Zeit, den Begriff „Kreativität“ aus der „Pinterest-DIY-Schublade“ herauszuholen und seine Bedeutung auf alle Bereiche unseres Lebens zu zerstreuen – wo er auch eigentlich hingehört. Egal ob du Bänker*in, Bäcker*in, Hauswirtschaftler*in oder KFZ-Mechaniker*in bist – Kreativität spielt nicht nur für Künstler und Menschen, die sich gestalterisch betätigen, eine Rolle im Leben.

Kreativität ist UNSER Lebensfluss schlechthin. Sie ist die treibende Kraft, die uns mit Freude erfüllt, wenn wir ihr erlauben, uns zu führen. Und wenn wir uns darin üben, uns mit ihr zu verbinden. Ich kann dir dazu übrigens das Buch „Der Weg des Künstlers“ von Julia Cameron nur wärmstens ans Herz legen.

Arbeiten wir täglich daran, uns mit unseren Gefühlen (zum Beispiel durch Meditation) zu verbinden und unsere Gedanken BEWUSST zu denken, indem wir Gedanken denken, die uns in ein positives Gefühl versetzen, werden wir auch schnell merken, dass sich unsere Außenwelt dadurch verändert. Wir empfangen immer mehr neue Ideen, Kraft und Inspiration.

Und erlauben wir uns, dieser Inspiration auch zu folgen und diese Ideen in die Tat umzusetzen – verbinden wir uns Stück für Stück mit unserer Kreativität und noch mehr: Wir beginnen sogar, unsere innere Herzensaufgabe zu entfalten. Woran wir das merken? Daran, dass es uns mit einer nie da gewesenen, tiefen Freude erfüllt. Das ist, was ich heute selbst bezeugen kann. Und wenn ich das kann, dann kannst Du es auch!

 

Lebe deine Kreativität!

 

Wenn wir uns auf unsere Kreativität einlassen und einfach mal beginnen, die Dinge zu tun, die wir schon immer tun wollten – das Buch schreiben, den Blogartikel schreiben, das Bild malen, den Insta-Post kreieren, die Choreographie einüben, das Schauspielstück lernen, den Schrank zusammenbauen, den Garten selbst gestalten – eröffnen wir unserer Kreativität die Tür, damit sie hereinkommen kann.

Auch, wenn es nur ein kleiner Spalt ist – indem wir mit kleinen Schritten beginnen – kann sich die Kreativität Tag für Tag in uns festigen und weiter ausbreiten. Sie wird zu einem neuen GEFÜHL, in dem wir uns üben. Dieses Gefühl ist der Flow-Zustand

Und nun stelle dir vor wie es wäre, dein gesamtes Leben aus dem Flow-Zustand zu kreieren!

Es beginnt in dir. Von innen heraus. Das bedeutet es für mich, von innen heraus in die Herzensfreude und Freiheit zu finden. Es beginnt mit einem kleinen Impuls. Einer kleinen Veränderung. Einer kleinen Veränderung unserer Gedanken und Interpretationen. Indem wir die Freude als Maß für unsere innere Wahrheit nehmen. Und du kannst diese Veränderung noch heute einführen.

Bist du bereit, dich auf das Unbekannte einzulassen?

Wenn du dich gerufen fühlst, dann melde dich jetzt für mein auf dich individuell zugeschnittenes und tief transformierendes 1:1 Soul Embrace Mentoring Programm an! In 12 Wochen begleite ich dich liebevoll in die Entfaltung deiner einzigartigen Kreativität und begleite dich so in Stück weit mehr in dein Leben in Herzensfreude und Freiheit – von innen heraus! 

Erfahre mehr zu meinem Programm und zur Anmeldung unter diesem Link und wenn du Fragen zu meiner Arbeit hast, schreibe mir gerne persönlich unter marta@voninnenheraus.de.

Es ist mir eine tiefe Freude, dich auf deinem Weg zu begleiten!

Alles Liebe von innen heraus,

Marta

 

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