Selbstmanagement
Allgemein

Wie ich durch Selbstmanagement zufriedener im Alltag bin

Neues Jahr, neue Gewohnheiten:-)! Ich glaube es ja selbst kaum, dass ich dieses Wort überhaupt in den Mund genommen habe – „Selbstmanagement“ – das klang für mich immer so mechanisch und emotionslos. Ich war seit ich mich kenne vielmehr für sensibel-klingende und gefühls-orientierte Selbstbehandlungs-Methoden empfänglich:-). Doch heute muss ich sagen: Ich hätte schon viel früher mit dem Selbstmanagement anfangen sollen! Warum? Das zeige ich dir in diesem Artikel.

Was bedeutet Selbstmanagement?

Selbstmanagement bedeutet, sich selbst und damit den eigenen Alltag bewusst und selbstbestimmt zu gestalten. Genau danach haben wir doch so lange gesucht! Also – hier ist es: Selbstmanagement-Methoden sind dazu da, um uns selbst besser zu organisieren, unsere Ziele und Aufgaben klar zu priorisieren und damit einen klaren Kopf zu behalten.

Warum Selbstmanagement?

Ich war mein Leben lang eine Chaotin. „Ach, Marta, du bist so verplant!“. So oft, wie ich diesen Satz zu hören bekam, glaubte ich ja schon selbst, dass ich niemals im Stande sein würde, strukturiert und organisiert zu arbeiten – und überhaupt irgendetwas „planen“ zu können.

Planen habe ich auch nie gemocht. Wobei das auch heute noch zum Teil seinen Bestand hat. Ich finde, wenn wir alles immer planen, verbeißen wir uns zu sehr in einen festgelegten Tagesablauf und können nicht mehr offen für Neues sein. Im Januar bereits den Winterurlaub zu planen widerspräche meiner Abenteuerlust, Spontaneität und Vorstellung von Offenheit für Überraschungen:-).

Allein aus diesem Grund warf ich jegliche Methoden, die einem etwas von Selbstmanagement beibringen wollten, in die Tonne. Denn meine Assoziation damit war: Selbstmanagement = Selbstplanung = Selbsteinschränkung ≠ Freiheit.

Heute bin ich vom Gegenteil überzeugt: Sofern wir unsere innere Freiheit in einem gewissen Maße entdeckt haben – wie z.B. durch die Definition klarer (Lebens-)Ziele, durch Stärkung des Selbstbewusstseins, durch Entwicklung eines inneren Sicherheitsgefühls und durch das Bewusstsein über die eigene Verantwortung – kann Selbstmanagement und Planung sogar unser geliebtes Freiheitsgefühl unterstützen!

Denn: Es sorgt dafür, dass wir uns noch bewusster über unsere schöpferische Macht und Eigenverantwortung im Alltag werden. Nur wir selbst bestimmen darüber, wie wir uns fühlen und unsere Umwelt wahrnehmen. Niemand kann „in uns“ hineingehen und in unserer Gefühlswelt herumschrauben – außer: Wir lassen dies zu. Natürlich ist dies leichter gesagt als getan. Aber durch Achtsamkeits-Training, Meditation und Praktiken, wie Selbstmanagement, können wir uns immer mehr diesem Ziel nähern und unsere innere Kraft voll entfalten!

Wie ich zum Selbstmanagement gekommen bin

Normalerweise handhabte ich (Und ganz sicher nicht nur ich;-)) meine Aufgaben so, dass ich erst bis zum letzten Drücker wartete – und sie dann unter Druck und Panik ganz schnell erledigte.

Doch heute ist die Studienzeit endlich vorbei. Nun möchten wir uns doch alle den Aufgaben im Leben widmen, die wir nicht bis zum letzten Drücker aufschieben – WEIL sie uns doch Spaß machen und wir gar nicht genug von ihnen kriegen! Ok – es wäre natürlich toll, wenn das auf alle Bereiche des Lebens übertragbar wäre – noch ist es vielleicht nicht bei uns allen so. Aber: Es ist für alle von uns möglich!

Dabei kommt es nur darauf an, wie wir unsere Entscheidungen priorisieren.

Lassen wir uns von Banalitäten ablenken und versuchen, die Erwartungen der anderen zu erfüllen? Oder sind wir imstande „NEIN“ zu sagen und unser eigenes Wohl an erste Stelle zu setzen? Dass das nicht egoistisch ist, beweist die Tatsache, dass wir immer erst uns selbst „retten“ müssen, bevor wir andere „retten“ können.

Suche also etwas, was dir Spaß macht und mache täglich mehr davon. Warum? Wenn wir täglich etwas tun, was uns Spaß macht, fühlen wir all die erwünschten Emotionen: Leidenschaft, Motivation, Begeisterung, Faszination, Inspiration, Leichtigkeit…Je mehr und länger wir diese Emotionen fühlen, desto eher manifestieren wir sie auch im Äußeren. Und das hat nicht nur etwas mit „The Secret“ zu tun, sondern ist längst wissenschaftlich bewiesen. Unsere Gefühle bestimmen darüber, welche Umstände wir in unser Leben ziehen. Und das beste daran ist: Wir können sie durch Visualisations-Praktiken und durch Konkretisierung unserer Vorstellungen, wie z.B. durch Journaling, bewusst in uns wecken und steuern.

So habe ich damit angefangen: Zunächst entdeckte ich meinen Spaß daran, meine Freundinnen mit langen SMS-en zu überschütten. Dann erwuchs der Wunsch, meine Gefühle und Gedanken in einem Blog nieder zuschreiben. Nach und nach entdeckte ich meine Leidenschaft für das Schreiben. Ich schrieb in SMS-en, im Journal, im Blog und verfasste Briefe – mehr und mehr fühlte ich den Flow in meinem Alltag. Grübeleien und Unsicherheiten wurden immer weniger – und neue berufliche Ziele kristallisierten sich heraus. Es fehlte nur noch eins: Auch noch einen Job zu finden, in dem ich VIEL schreiben konnte.

Hier haben mir Visualisations-Techniken, wie z.B. durch geführte Meditationsreisen, regelmäßige Selbstreflektion durch Fragen und Übungen, wie z.B. aus dem Buch „Finde deinen Ikigai„, sehr geholfen.

Wie du Selbstmanagement in deinem Alltag integrieren kannst

Kommen wir nun zum letzten Punkt: Wie du das Selbstmanagement in deinem Alltag integrieren kannst. Vielleicht wirst du dich jetzt etwas wundern – es ist nämlich ganz simpel: Es gibt verschiedene kostenlose Tools, die du für die Selbstorganisation nutzen kannst. Ich habe mir einfach das runtergeladen, mit dem ich in der Arbeit vertraut wurde: Trello.

Trello ist ganz einfach zu bedienen und auch für private Zwecke ideal. Ich benutze es inzwischen auch für die Planung meines Blogs und habe mir dabei verschiedene „Listen“ angelegt:

  • Eine für Ideen,
  • eine für Ziele,
  • eine für größere Aufgaben
  • und eine andere für Teilaufgaben.

Warum ich das so toll finde?

So bleibt ein Traum nicht mehr nur ein „Traum“ – sondern du hälst dir damit jeden Tag vor Augen, dass du real an deinem Ziel arbeitest – und es auch erreichen kannst! Du kommst vom Denken ins Handeln. Und dadurch stärkst du ganz nebenbei auch noch dein Selbstvertrauen. Denn du weißt, dass du produktiv bist; Du weißt, du arbeitest aktiv an deinen Zielen; Du weißt, was du zu tun hast und spürst immer mehr die Leidenschaft und Freude in dir, weil du dich der Verwirklichung deiner Ziele näherst!

Du kannst Trello auch für die Erreichung eines ganz bestimmten Ziels verwenden, wie z.B. für ein Buchprojekt. So machst du der Aufschieberei ein für alle mal ein ENDE!

 

Welche Methoden und Tools nutzt Du, um organisierter im Alltag zu sein? Hast du für dich schon einen guten „Rhythmus“ entdeckt?

Ich hoffe, ich konnte dir damit ein paar Impulse geben und wünsche Dir ganz viel Freude beim Strukturieren, Ordnen, Planen, AUFRÄUMEN, LOSLASSEN und VERWIRKLICHEN! 

Marta

 

Bild von PIRO4D auf Pixabay
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